Ausbildung

 

 

Ausbildung Gestalttherapie & Beratung

 

Die Ausbildung Gestalttherapie / Beratung bietet eine fundierte Ausbildung in Gestalttherapie und Beratung auf hohem Niveau. Neben der beraterischen / therapeutischen Qualifikation vermittelt sie zielführende personale, fachliche, methodische und interaktionelle Kompetenzen für die Arbeit mit Menschen in unterschiedlichen Bereichen.

Die Ausbildung „Gestalttherapie / Beratung“ bildet in 2,5 Jahren zur/zum BeraterIn, in 4 Jahren zur/zum GestalttherapeutIn aus.

Im Laufe der Ausbildung „Gestalttherapie / Beratung“ erwerben Sie fundierte personale, fachliche und methodische Kompetenzen, die Sie befähigen, Gestalttherapie und Beratung professionell und reflektiert auszuüben.

Die Abschlüsse Gestalt-BeraterIn und GestalttherapeutIn ermöglichen die Mitgliedschaft in der Deutschen Vereinigung für Gestalttherapie (DVG) als BeraterIn und/oder TherapeutIn.

Die Ausbildung verläuft berufsbegleitend und findet vorwiegend an Wochenenden statt.

Struktur

Die Ausbildung umfasst drei Ausbildungsstufen.

Stufe 1: Grundausbildung Gestalttherapie / Beratung

Stufe 2: Beratung

Stufe 3: Gestalttherapie

Nach 2,5 Jahren erhalten Sie nach Ablegen der Prüfung „Gestalt-BeraterIn“ einen anerkannten Abschluss  als Gestalt-BeraterIn. Nach 4 Jahren erhalten Sie den anerkannten Abschluss als GestalttherapeutIn. Nach 1,5 Jahren mit Abschluss der Stufe „Grundausbildung Gestalttherapie / Beratung“ erhalten die TeilnehmerInnen eine qualifizierte Teilnahmebestätigung.

 

Die Ausbildung besteht aus unterschiedlichen Elementen:

Seminare

Einzel-Lehrtherapie

Kollegiales Tutorium

Einzel-Supervision

Praxis

Eine detaillierte Beschreibung der einzelnen Ausbildungsbestandteile und des Stundenumfangs finden Sie hier. → PDF

Viele Bestandteile der Ausbildung können Sie bei sich vor Ort wahrnehmen. Die Präsenz-Seminare können Sie je nach Ausbildungsgruppe im Raum Nürnberg, Raum Mannheim oder Erfurt-Kassel-Göttingen besuchen.

Ziele & Inhalte

Die Ausbildung in Gestalttherapie / Beratung ermöglicht den TeilnehmerInnen eine stufenweise berufliche und persönliche Kompetenzentwicklung.

Wir legen großen Wert auf die Entwicklung personaler und sozialer Kompetenzen, die Verinnerlichung von Inhalten und die praktische Anwendung und Umsetzung. Erfahrungsgemäß machen gut entwickelte personale und soziale Kompetenzen in der Arbeit mit Menschen einen entscheidenden qualitativen Unterschied, der sich in erfolgreicher Arbeit, Qualität und Arbeitszufriedenheit niederschlägt.

 

 Ziele und Inhalte der Ausbildungsstufe „Grundausbildung Gestalttherapie/Beratung“

Die Stufe „Grundausbildung Gestalttherapie/Beratung“ legt den Schwerpunkt auf die Entwicklung grundlegender personaler, fachlicher und methodischer Kompetenzen für Beratung, Coaching und Psychotherapie auf Basis des Gestaltansatzes. Neben den grundlegenden Konzepten des Gestaltansatzes in Theorie und Praxis wird ein starker Schwerpunkt auf die Entwicklung personaler Kompetenzen für die Tätigkeit als  Gestalttherapeut / Berater gelegt. Grundlegende Kenntnisse und Fähigkeiten zur Arbeit mit dem Gestaltansatz in unterschiedlichen Anwendungsbereichen werden vermittelt.

Inhalte

Selbsterfahrung, Entwicklung personaler und sozialer Kompetenzen für die Arbeit mit Menschen, Grundkonzepte des Gestaltansatzes, Wirkfaktoren, Praxisprinzipien Bewusstheit ausweiten, phänomenologisches Vorgehen als zentrales Praxisprinzip, Dialogische Haltung, Ressourcen- und Potentialorientierung, Selbstwert, Selbstakzeptanz, Selbstvertrauen Arbeit mit Polaritäten, Unterstützung von Selbstregulation, Basisfertigkeiten für Beratung und Therapie, Der Kontaktprozess Gestalttheorie, kreative Medien und Experimente, Introjekte, Glaubenssätze, Normen, Blockaden Arbeit mit Systemen

 

Ziele und Inhalte der Stufe „Gestalt-Beratung“

Die Stufe Gestalt-Beratung vermittelt Kenntnisse und Kompetenzen, die Sie zur Ausübung von Gestalt- Beratung in zahlreichen Anwendungsbereichen befähigen, insbesondere im psychosozialen Bereich und im Bereich Lebensberatung / Life Coaching und Persönlichkeitsentwicklung.

Inhalte

Erstgespräch, Auftragsklärung, der Beratungsprozess, Umgang mit Projektion und Übertragung, Arbeit mit inneren Bildern und Symbolen, Imagination, Aufstellungen/Rollenspiel , Körperarbeit und Bewegung, Soziale Kreativität, Modelle der Konfliktlösung, Abschließen offener Situationen, Integration, Trauer, Abschied, Transfer, Evaluation, Abschluss, Supervision

 

Ziele und Inhalte der Stufe „Gestalttherapie“

Die Stufe „Gestalttherapie“ zielt ab auf den Erwerb spezifisch therapeutischer Handlungskompetenz und vermittelt Kenntnisse und Fähigkeiten, die Sie zur Ausübung von Gestalttherapie befähigen.

Gestalttherapeutisches Wissen und die in der Ausbildung erworbenen Schlüsselkompetenzen können darüber hinaus eine wertvolle Ergänzung sein für im Bereich Beratung, Coaching, Organisationsentwicklung, Training, Weiterbildung oder Schulpädagogik tätige Personen sein.

Inhalte
Therapeutische Prozessmodelle, Therapeutische Wirkfaktoren und Praxisprinzipien
Die therapeutische Beziehung, Therapeutisches Erstgespräch, Anamnese, Gestalttherapeutische Diagnostik, Arbeit mit depressiven Prozessen, Angstprozesse/Zwangsstrukturen, Krisen, Suizidprävention, starke Emotionen, Traumatherapie, Strukturelle Störungen, Psychosomatik, Süchte und Abhängigkeitserkrankungen, Arbeit mit Schuld und Scham, Abschluss und Abschied in der Therapie, Supervision

Methodik & Lernkultur

Integration von Theorie, Praxis und Eigenerfahrung

Wir arbeiten nach einem bewährten und differenzierten Ausbildungskonzept, das sich durch eine dichte Integration von Theorie, Praxis und Eigenerfahrung auszeichnet.

Der Schwerpunkt der ersten acht Wochenenden liegt auf Selbsterfahrung, dem Nachvollziehen zentraler Konzepte des Gestaltansatzes anhand der eigenen Entwicklung und der Entwicklung personaler Kompetenzen für Beratung, Therapie und Coaching.

Zum Ende des ersten Ausbildungsjahres verschiebt sich die Gewichtung auf thematisch zentrierte Seminare, die geprägt sind durch eine Integration von prägnanter, anwendungsorientierter Theorievermittlung, Eigenerfahrung und Anwendung des Gelernten in der praktischen Arbeit in Kleingruppen, in der Großgruppe und später in der supervidierten Arbeit mit Klientinnen und Klienten.

Die Vermittlung beraterischer und therapeutischer Kenntnisse und Fähigkeiten erfolgt so praxisnah und effizient. Das Gelernte kann gut umgesetzt und situationsgemäß eingesetzt werden. Dieser ganzheitliche Lernansatz ist ein Spezifikum unseres Konzeptes, das wesentlich zum Erfolg unserer Ausbildungsgänge beiträgt. Ist es doch gerade in der Arbeit mit Menschen von zentraler Bedeutung, dass Ausbildungsinhalte integriert werden und die Ausbildung personaler Kompetenzen entsprechend berücksichtigt wird.

Die breite Grundlegung unserer Ausbildung ermöglicht zusätzlich zu den spezifisch beraterischen und therapeutischen Qualifikationen die Entwicklung zentraler personaler und fachlicher Kompetenzen, die in einer Vielzahl von Bereichen als Schlüsselqualifikationen angesehen werden.

Durch den hohen Anteil an Eigenerfahrung erhält auch die persönliche Entwicklung wertvolle Impulse. Innere Konflikte und automatisierte dysfunktionale Erlebens- und Verhaltensmuster, die die Lebensqualität beeinträchtigen, werden nach und nach gelöst. Der Erlebens- und Handlungsspielraum erweitert sich und mehr Lebendigkeit, Lebensfreude und Klarheit stellen sich ein.

 

Erfahrenes und vielfältiges Ausbilderteam

Das Institut konnte im Laufe seiner Weiterbildungstätigkeit ein erfahrenes und erprobtes Team heranbilden. Die AusbilderInnen verfügen über ausgezeichnete fachliche und pädagogische Kenntnisse und Fähigkeiten und weitreichende Praxiserfahrung.

Zu Beginn werden die Ausbildungsgruppen hauptsächlich von einem Ausbilder / einer Ausbilderin geleitet, der die Ausbildungsgruppe über die gesamte Ausbildungszeit als BezugsausbilderIn begleitet. Im weiteren Verlauf kommen zunehmend andere AusbilderInnen hinzu, die sich mit ihrem spezifischen Wissen und Können, ihrem Stil und ihrer Persönlichkeit einbringen. So können die TeilnehmerInnen eine Vielfalt von Stilen und Vorgehensweisen kennlenlernen und reichere Anregungen für ihre fachliche und personale Entwicklung erhalten. Durch die BezugsausbilderInnen bleibt dennoch gute Kontinuität und Bezug gewahrt.

 

Anerkennung durch führende Fachverbände

Die Ausbildung ist anerkannt von der Deutschen Vereinigung für Gestalttherapie (DVG) e.V., dem führenden Fachverband für Gestalttherapie in Deutschland.

Die Anerkennung ist ein Qualitätsausweis, von dem die Teilnehmenden während und nach ihrer Ausbildung profitieren.

Die Ausbildung erfüllt die hohen fachlichen Standards der Fachverbände. Die Teilnehmenden  erhalten eine Ausbildung auf hohem qualitativen Niveau, das andere Institute mit kürzeren Ausbildungen in dieser Form nicht bieten können.

Nach Abschluss der Ausbildung sind die Teilnehmenden berechtigt, Mitglied zu werden in der DVG. Dies bietet Vorteile für die Tätigkeit in eigener Praxis und auch in angestellen Tätigkeitsverhältnissen.

 

Innovative Konzepte und Vorgehensweisen

Die Ausbildung befähigt die Teilnehmenden nach Abschluss, Beratung oder Gestalttherapie professionell und fundiert auszuüben.

Die in der Ausbildung vermittelten Konzepte und Vorgehensweisen orientieren sich an dem aktuellen fachlichen Diskurs. Mehrere unserer Ausbildenden sind ausgesprochene Experten in ihren jeweiligen Gebieten.

 

Vielfältige kreative Lernformen

Die Ausbildung arbeitet mit einer Vielfalt an Lernformen, Methoden und Settings.

Arbeit in Kleingruppen, Einzelarbeiten, Übungen und Experimente unter Einbeziehung der Gruppe wechseln je nach Aufgabenstellung und Prozess.

Neben prägnanten Theorie-Inputs liegt der Schwerpunkt auf Handlungskompetenz und aktivierenden, erlebensorientierten Methoden wie Visualisierung und kreative Medien, Übungen und Experimente, Rollenspiele und szenisches Darstellen, Aufstellungen uvm. Da dies in weiten Teilen auch dem Arbeiten in Gestalttherapie und Beratung entspricht, können die Teilnehmenden unmittelbar vielfältige Anregungen für ihre praktische Arbeit mitnehmen.

 

Ressourcen- und potentialorientierte Lernkultur

Wir betrachten Lernen als individuellen Entfaltungsprozess von persönlichen, sozialen, fachlichen und methodischen Kompetenzen.

Die Ausbildung ist an dem individuellen Lernprozess der Teilnehmenden orientiert und berücksichtigt die Teilnehmerbedürfnisse in hohem Maße. Dies gewährleistet eine hohe Aktualität und gute Integration der Inhalte. Die Entwicklung der Einzelnen wird individuell begleitet und gefördert, ebenso die Prozesse in der Ausbildungsgruppe. Dies ermöglicht intensive Lern- und Entwicklungsprozesse und eine fokussierte Entfaltung der individuellen Potentiale.

Wir pflegen eine ressourcen- und potentialorientierte Haltung, die die Teilnehmenden in ihrer Individualität wertschätzt und unterschiedliche Lernvoraussetzungen als Chance wahrnimmt. Dies resultiert in einer Lernatmosphäre, die kreatives, druck- und stressfreies Lernen ermöglicht ohne die Ausbildungsziele aus dem Blick zu verlieren.

Profil

Die Weiterbildung bietet eine fundierte umfassende Ausbildung in Gestalttherapie und Beratung. Sie vermittelt zudem umfassende personale, fachliche, methodische und interaktionelle Kompetenzen für die Tätigkeit in Tätigkeitsfeldern des sozialen, medizinischen, pädagogischen oder kirchlichen Bereichs und eröffnet neue Perspektiven in der beruflichen Tätigkeit durch zusätzliche Qualifizierung auf hohem Niveau. Durch das spezifische Konzept der Ausbildung erhalten die Teilnehmenden wertvolle Impulse für ihre persönliche Entwicklung und Lebensgestaltung.

  • Innovative Konzepte und Vorgehensweisen ermöglichen nachhaltige Kompetenzentwicklung und Veränderung
  • Ausbildung anerkannt von den führenden Fachverbänden
  • Mitgliedschaft in den Fachverbänden ist nach Abschluss der Ausbildung für unsere Teilnehmenden problemlos möglich
  • Erfahrenes und vielfältiges Ausbilderteam
  • Hohe Praxisorientierung für guten Transfer in die berufliche Praxis der Teilnehmenden
  • Fokussierte Entfaltung beruflicher und persönlicher Potentiale durch individuelle Begleitung
  • Große Vielfalt an Methoden und Materialien
  • Gute Vereinbarkeit von Familie und Beruf
  • Sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis
Organisation

Unsere Zusatzausbildungen verlaufen berufsbegleitend. Die Ausbildungsveranstaltungen finden in aller Regel an Wochenenden statt, und zwar von Freitagabend bis Sonntagmittag, ein Wochenende pro Monat, also im Jahr zwölf Wochenenden. Die drei längeren Seminare, die im Rahmen der vier Jahre Ausbildungszeit vorgesehen sind, werden fast immer in die Ferienzeit gelegt. Den Zeitpunkt, an welchem diese längeren Seminare wahrgenommen werden, kann der Einzelne selbst bestimmen. Der Terminplan wird spätestens im April des Jahres zuvor ausgegeben, so dass frühzeitige Planung möglich ist. Bei diesem zeitlichen Konzept kann der Grundberuf uneingeschränkt fortgeführt werden und die finanzielle Belastung bleibt tragbar. Wichtige Bereiche der Ausbildung, nämlich die Einzel-Lehrtherapie und die regionalen Kleingruppen, können die Teilnehmer in aller Regel in ihrer Region wahrnehmen. Unsere Seminarhäuser liegen meist in reizvoller Umgebung, so dass neben der Gruppenarbeit auch die Möglichkeit zur Erholung gegeben ist.

Die AusbildungsteilnehmerInnen übernachten während der Wochenenden gemeinsam in den Tagungshäusern und verpflegen sich in der Regel selbst. Dieses Setting ermöglicht es, auch die Gruppenprozesse außerhalb der Sitzungen in die Gruppenarbeit einzubeziehen, was einen Gewinn an Realitätsnähe und Intensität bedeutet. Außerdem ist die Unterkunft auf diese Weise preisgünstiger.

Anerkennung

Die Ausbildung ist anerkannt von der Deutschen Vereinigung für Gestalttherapie (DVG) e.V., dem führenden Fachverband für Gestalttherapie in Deutschland und der Deutschen Gesellschaft für Integrative Therapie, Gestalttherapie und Kreativitätsförderung (DGIK) e.V. und erfüllt deren hohe Qualitätsstandards. Es bestehen Verbandsmitgliedschaften in der Deutschen Gesellschaft für Beratung (DGfB), der Europäischen Gesellschaft für Gestalttherapie (EAGt) und der Arbeitsgemeinschaft humanistische Psychotherapie (AGHPT).

Die Anerkennung der Ausbildung durch die Fachverbände ist ein Qualitätsausweis, von dem die Teilnehmenden während und nach ihrer Ausbildung profitieren. Die Ausbildung erfüllt die hohen fachlichen Standards der Fachverbände. Die Teilnehmenden  erhalten eine Ausbildung auf hohem qualitativen Niveau, das andere Institute mit kürzeren Ausbildungen in dieser Form nicht bieten können. Nach Abschluss der Ausbildung sind die Teilnehmenden berechtigt, Mitglied zu werden in der DVG. Dies bietet Vorteile für die Tätigkeit in eigener Praxis und auch in angestellten Tätigkeitsverhältnissen.

Zielgruppen

Die Ausbildung in Gestalttherapie/Beratung richtet sich an unterschiedliche Berufsgruppen, die beraterische oder therapeutische Handlungskompetenz erwerben wollen, ihre personalen, fachlichen und methodischen Kenntnisse und Fähigkeiten für die Arbeit mit Menschen in unterschiedlichsten Anwendungsfeldern entwickeln oder vertiefen möchten und neue Impulse suchen.

Die Stufe „Grundausbildung Gestalttherapie/Beratung“ richtet sich an Personen aller Berufsgruppen, die ihre personalen und sozialen Kompetenzen für die Arbeit mit Menschen vertiefen, neue Impulse für ihre persönliche Entwicklung suchen oder die grundlegenden Konzepte und Vorgehensweisen des Gestaltansatzes kennen lernen möchten.

Die Stufe „Gestalt-Beratung“ spricht einen breiten professionellen Personenkreis an, der eine Qualifikation und Handlungskompetenz im Bereich Beratung erwerben möchte.

Voraussetzungen sind hier:

  • (Fach-)Hochschul-Studium (z. B. Sozialpädagogik, Soziale Arbeit, Pädagogik, Psychologie, Medizin, Theologie, Wirtschaft, Rechtswissenschaft, Kommunikation, Personalentwicklung, Geisteswissenschaften, Naturwissenschaft, IT o.a.) oder
  • Abgeschlossene Berufsausbildung (Gesundheitsberufe, pädagogische oder kaufmännische Berufe, kirchliche Tätigkeitsfelder und entsprechende Praxiserfahrung oder Abschluss als HeilpraktikerIn (Psychotherapie) oder Personen anderer Professionen, die durch ihre Persönlichkeit und/oder berufliche Weiterentwicklung sehr gut geeignet sind für die Ausübung von Beratung oder Therapie.

Die Ausbildungsstufe „Gestalttherapie“ wendet sich an Personen, die eine Qualifikation als GestalttherapeutIn erwerben möchten und gestalttherapeutische Handlungskompetenz anstreben.

  • Hoch- oder Fachhochschulstudium in einem Studiengang der Sozial- oder Humanwissenschaften oder im Kommunikations- oder Personalbereich (z.B. Pädagogik, Sozialpädagogik, Psychologie, Medizin, Theologie, Religionswissenschaften, Kommunikationswissenschaften, Personalentwicklung, Geisteswissenschaften) oder
  • Abgeschlossene Berufsausbildung (Gesundheitsberufe, pädagogische Berufe, kirchliche Tätigkeitsfelder u.a. und umfassende Praxiserfahrung in der Arbeit mit Menschen oder
  • Abschluss als HeilpraktikerIn (Psychotherapie) oder
  • Personen anderer Professionen, die durch ihre Persönlichkeit und/oder berufliche Weiterentwicklung sehr gut geeignet sind für die Ausübung von Beratung oder Therapie.
Einstieg

Im Raum Nürnberg beginnen wir einmal im Jahr mit einer Ausbildungsgruppe Gestalttherapie / Beratung, im Raum Mannheim und im Raum Erfurt/Kassel/Göttingen alle zwei – drei Jahre.

In der Regel besuchen InteressentInnen für die Ausbildung vorher ein Einführungsseminar. In Einzelfällen kann anstelle eines Seminars auch ein Einzelgespräch vereinbart werden. Die Seminare bieten Ihnen Gelegenheit, die Vorgehensweisen und Wirkungsweisen des Gestaltansatzes in der Arbeit mit AusbilderInnen des Instituts ganz unmittelbar zu erleben und vertiefte Informationen und Eindrücke zur Arbeit des Instituts und den Ausbildungen zu erhalten.

Die Anmeldung zu einem Auswahl-oder Einführungsseminar ist telefonisch, per Post, E-Mail oder Fax möglich. Sie erhalten dann eine Anmeldebestätigung mit weiteren Informationen.

Quereinstieg

Bei entsprechender Vorerfahrung in Gestalttherapie, Gestaltpädagogik, Gestalt-Beratung sind Quereinstiege in laufende Ausbildungsgruppen oder Anerkennungen möglich. Bitte kontaktieren Sie uns für nähere Informationen.

Wichtige Infos

Nächste Ausbildung:

Gestalttherapie / Beratung mit Erwachsenen

Raum Nürnberg

Oktober 2019

Einführungsseminare:

Einführungsseminar Gestalttherapie/Beratung

Raum Nürnberg

20.-22.09.2019

Einführungsseminar Gestalttherapie/Beratung

Raum Nürnberg

08.-10.05.2020

Einführungsseminar Gestalttherapie/Beratung

Raum Nürnberg

18.-20.09.2020

Ausbildung Coaching

 

Schwerpunkt New Work: Wirksame Strategien für eine Arbeitswelt im Wandel

Mit der Ausbildung erwerben die Teilnehmenden in kompakter Form professionelle Handlungskompetenz(en) als Coach. Nach Abschluss der Ausbildung können Sie Coaching mit Einzelnen und Teams in der Arbeitswelt von heute und morgen professionell und reflektiert ausüben und den Wandel der Arbeitswelt mitgestalten.

Mit dem Schwerpunkt New Work vermittelt die Ausbildung wirksame Haltungen, Strategien und Kompetenzen für die erfolgreiche und nachhaltige Gestaltung einer Arbeitswelt im Wandel. Die Teilnehmenden erhalten eine innovative Ausbildung auf hohem Niveau mit der sie up-to-date sind – für Beratung, Coaching, Supervision sowie die eigene professionelle Persönlichkeit.

Die Ausbildung basiert auf einem integrativen Ansatz, der Konzepte und Vorgehensweisen aus dem hypnosystemischen Ansatz sowie dem Gestaltansatz, neuropsychologische Grundlagen und agile Konzepte und Methoden zusammenführt. Das resultiert in einer hohen Wirksamkeit der Vorgehensweise.

Sie entspricht den Standards führender Coaching-Fachverbände und wird anerkannt für die Ausbildung supervision+ (DGSv).

New Work Coaching

Unsere Arbeits- und Lebenswelten sind in einem tiefgreifenden Wandel begriffen:  Digitalisierung, Globalisierung, Individualisierung und Pluralisierung, der Übergang in die Wissens- und Informationsgesellschaft, demographischer Wandel. Die Themen lassen sich vielfach erweitern. Wir leben in einer VUCA-Welt, die geprägt ist von Volatilität, Unsicherheit, Komplexität, Ambiguität, schnellen Veränderungszyklen und der zunehmenden Auflösung äußerer Strukturen und Normen. Aufgrund der umfassenden Veränderungen werden die Veränderungsprozesse immer häufiger auch als 4. Industrielle Revolution bezeichnet.

Das bringt neue berufliche Anforderungen und Risiken mit sich, eröffnet aber auch neue Möglichkeiten und Chancen.

Unser Ansatz befähigt Menschen und Organisationen, die Herausforderungen einer in Digitalisierung begriffenen VUCA-Welt erfolgreich und nachhaltig zu gestalten. Er stellt den Menschen in den Mittelpunkt und ermöglicht zielführende Passungen zwischen den Erfordernissen von Organisationen in einem VUCA Umfeld und dem Bedürfnis von Menschen nach erfolgreicher, sinnerfüllter Arbeit, die die Entfaltung individueller Potenziale fördert.

Der Ansatz unterstützt eine nachhaltig wirksame Gestaltung des agilen und digitalen Wandels, die eine zielführende Balance zwischen Kontinuität und Entwicklung, Wertschätzung bestehender Ressourcen sowie der kraftvollen Gestaltung von Innovation und Neuem als Ziel verfolgt. Gelungene Balancen schaffen Möglichkeiten, unvermeidbare Konflikte entwicklungsorientiert zu nutzen sowie Akzeptanz und Motivation zu erhöhen.

Struktur

Die Ausbildung verläuft über 20 Monate und ist berufsbegleitend konzipiert. Die Seminare finden überwiegend an Wochenenden statt.

Insgesamt umfasst sie 168 Zeitstunden:

  • 10 Wochenendseminare a 14 Zeitstunden
  • 4 eintägige Seminare a 7 Zeitstunden in kleineren Gruppen.
Ziele & Inhalte

 

Nach Abschluss der Ausbildung

  • verfügen die Teilnehmenden über wirksame Handlungskompetenzen, die sie in die Lage versetzen, Coaching mit Einzelnen und Teams in der heutigen in Wandlung begriffenen Arbeitswelt professionell und reflektiert auszuüben
  • verfügen die Teilnehmenden über wirksame Haltungen, Strategien und Kompetenzen für die nachhaltige Gestaltung einer (digitalen) VUCA-Welt z.B. Resilienz, Achtsamkeit, agiles Mindset, Ressourcenorientierung, Selbstregulation und Selbstführung, Empowerment und Selbstorganisation bei Einzelnen und Teams etc.
  • verfügen die Teilnehmenden über differenziertes Hintergrundwissen zu den gegenwärtigen Veränderungsprozessen und zu Optionen, die sich Einzelnen und Organisationen bieten wie z.B. New Work Leadership, nachhaltige agile Transformation
  • können die Teilnehmenden Coachingprozesse professionell aufsetzen und steuern
  • verfügen die Teilnehmenden über ein breites Repertoire an zielführenden Interventionen und Methoden, das ihnen erlaubt, unterschiedlichste Coachinganliegen zu bearbeiten
  • sind die Teilnehmenden vertraut mit den Grundlagen von Teams und agiler Teamentwicklung
  • verfügen die Teilnehmenden über grundlegende Kenntnisse und Strategien der Konfliktlösung, insbesondere auch Konflikte im Rahmen von agiler Transformation

Inhalte

  • VUCA, Digitalisierung, New Work: Die Arbeitswelt von heute und vor allem morgen
  • Haltungen, Strategien und Kompetenzen zur wirksamen Gestaltung einer (digitalen) VUCA-Welt für Menschen und Organisationen, wirksames Coaching in der VUCA-Welt
  • Systemisches Verständnis von Organisation, Human Centered Organisation
  • Rolle und Haltung des Coach, Prozesssteuerung und wirksame Interventionen
  • Nutzung von Intuition und unwillkürlichen Prozessen
  • Erstkontakt und Erstgespräch, Auftragsklärung und Kontrakt
  • Wirksame Gesprächsführung im Coaching
  • Unterschiedliche anliegenspezifische Coaching-Interventionen und Methoden (z.B. innere Bilder und Metaphern, Arbeit mit inneren Anteilen, Ressourcenaktivierung, Lösen von begrenzenden Mustern und Blockaden, Projektive Techniken, kreative Medien)
  • Personale Kompetenzentwicklung (Awareness, Achtsamkeit, Resilienz, Selbstregulation, Selbstführung, Veränderungskompetenz, Ressourcenorientierung,  Potenzialfokussierung)
  • Coaching als Instrument in Führung und Personalentwicklung
  • New Work Leadership
  • Agile Methoden: Design Thinking, Scrum & Co.
  • Selbstorganisation und Kollaboration in Teams fördern
  • Kreatives und innovatives Potenzial bei Einzelnen und Teams fördern
  • Nachhaltiger agiler und digitaler Change, Konflikte im Rahmen agiler Transformation

Die inhaltliche Gestaltung der Seminare orientiert sich darüber hinaus in hohem Maße an den Praxisbedarfen der Teilnehmenden.

Profil

  • Hohe Ausbildungsqualität durch bewährtes und innovatives Ausbildungskonzept mit unmittelbarer Praxisorientierung
  • Die Teilnehmenden erwerben in angemessener Zeit professionelle Handlungskompetenzen als Coach
  • Wirksame Strategien und innovative Konzepte und Vorgehensweisen für die erfolgreiche und nachhaltige Gestaltung der im Wandel befindlichen Arbeitswelt
  • Integrativer Ansatz: Konzepte und Vorgehensweisen aus dem hypnosystemischen und systemischen Ansatz sowie dem Gestaltansatz, neuropsychologische Grundlagen, agile Konzepte und Methoden – für optimale Wirksamkeit
  • Neue Arbeit in Balance:  unser Konzept stellt den Menschen in den Mittelpunkt und bietet ein nachhaltiges Vorgehen, das Mensch und Organisation, Entwicklung und Nachhaltigkeit, Agilität, Achtsamkeit und Resilienz gleichsam berücksichtigt. Es unterstützt wirksame Transformation, die Balance hält zwischen Kontinuität und Entwicklung, Wertschätzung von Bestehendem und Innovation
  • Die Ausbildung entspricht den Standards führender Fachverbände
  • Nachhaltige Entwicklung personaler und fachlicher Potenziale und zielführende Impulse für die eigene berufliche und private Lebensgestaltung
  • Fachlich und didaktisch fundiert qualifizierte Ausbildende mit langjähriger Praxiserfahrung
  • Das Konzept der Ausbildung berücksichtigt auch vitale Bedürfnisse nach Regeneration, Auftanken und eine gute Vereinbarkeit mit Familie, Freizeit und Beruf
Methodik & Lernkultur

Die Weiterbildung weist eine hohe Integrationsdichte der Lernebenen Theorie, Praxis und Eigenerfahrung auf. Die Ebenen werden stark aufeinander bezogen und didaktisch an die jeweiligen Lernentwicklungen angepasst.

Handlungsleitende Theorie und relevantes Hintergrundwissen bilden die Basis und stellen einen gemeinsamen Bezugsrahmen her. Die Vermittlung erfolgt durch Theorieimpulse, Reflexion von Anliegen der Teilnehmenden und Prozessen in der Gruppe, in praktischen Klein- oder Großgruppenarbeiten und im angeleiteten Selbststudium.

Das praktische Üben und Nachvollziehen im eigenen Erleben hat einen großen Anteil in der Weiterbildung und ermöglicht realitätsnahes Lernen und den Erwerb von Handlungskompetenz. Die Seminare umfassen große Anteile praxisnahen Lernens. Zusammenhänge und Konzepte werden in Übungen im eigenen Erleben nachvollzogen und eingeübt. Anliegen, die die Teilnehmenden aus deren Praxis mitbringen, können in der Gruppe bearbeitet und damit zu Lernbeispielen für alle werden.

Abschluss

Nach erfolgreicher Teilnahme erhalten die Teilnehmenden ein Zertifikat und eine qualifizierte Teilnahmebestätigung.

Die Ausbildung erfüllt die Standards führender Coaching-Verbände. Nach Abschluss können die Teilnehmenden die Mitgliedschaft beantragen, sofern sie die Voraussetzungen der Verbände für die individuelle Mitgliedschaft erfüllen. Die Ausbildung wird anerkannt für die Ausbildung supervision+ (DGSv).

Zielgruppen

Die Weiterbildung wendet sich an Führungskräfte sowie Fachkräfte und Selbstständige in Tätigkeitsfeldern des Non-Profit und Profit-Bereichs, interne und externe BeraterInnen, PersonalentwicklerInnen und OrganisationsentwicklerInnen.

Die Teilnehmenden verfügen über einen Hochschul- oder Fachhochschulabschluss in einem einschlägigen Studiengang. Bei einer abgeschlossenen Berufsausbildung, fundierter Berufserfahrung und entsprechender Weiterbildung sind Ausnahmen möglich.

Ausbildende

Ausbildungsleiter

Dr. Reinhold Bartl 

Psychologe, Coach (DBVC), Supervisor (ÖVS), Berater, Trainer, Psychotherapeut

Reinhold ist seit vielen Jahren in eigener Praxis als Coach, Supervisor, Berater und Trainer tätig. Er ist Leiter des 1996 gegründeten Milton-Erickson-Instituts Innsbruck und wissenschaftlicher Lehrgangsleiter für das Masterstudium Management, Psychologie und Leadership am MCI Innsbruck. Reinhold ist für unterschiedlichste Organisationen und Unternehmen in der gesamten DACH-Region tätig, als Ausbilder und als Referent auf internationalen Tagungen.

Nach einem Studium der Psychologie war Reinhold zunächst im wissenschaftlichen Bereich verortet, bevor er sich beratenden und lehrenden Tätigkeiten sowie der Psychotherapie zuwandte. Einer seiner aktuellen Tätigkeitsschwerpunkte liegt im Aufgabenbereich der Personalentwicklung und Beratung von Führungskräften und MitarbeiterInnen von Unternehmen in Fragen von optimaler Leistungsfähigkeit und dem Erhalt von psychischem und körperlichem Wohlbefinden. Schwerpunkt in der Zusammenarbeit ist dabei die optimale Balance von Kompetenzerleben, Sinnstiftung in beruflichen und privaten Lebenswelten sowie der Förderung von Erfolgsorientierung, mentaler Flexibilität und Gesundheit. Er arbeitet als Coach von Spitzensportler*Innen und Künstler*Innen sowie Personen in „Bühnenberufen“. Seit geraumer Zeit setzt sich Reinhold mit den Veränderungsprozessen in unseren Arbeits- und Lebenswelten, der „VUCA-Welt“, New Work und nachhaltigen und erfolgreichen Möglichkeiten der Gestaltung dieser, auseinander.

Ausbilderin

Carmen Suleiman, M.A

Master Erwachsenenbildung / Bildungsmanagement
Beraterin, Coach, Supervisorin (DGSv), Trainerin, Gestalttherapeutin (DVG)

Carmen ist seit 2005 tätig in eigener Praxis als Beraterin, Supervisorin, Coach, Gestalttherapeutin und Trainerin. Ihre Schwerpunkte sind Einzel-, Team- und Führungskräftecoaching sowie Supervision, Resilienz- und Achtsamkeitscoaching und -training, interkulturelles Coaching / Diversity und New Work / Agiles Arbeiten. Seit 2009 ist sie Geschäftsführerin und Trainerin an einem Weiterbildungsinstitut, das weitgehend agil arbeitet.

Sie hat Studiengänge in Erwachsenenbildung / Bildungsmanagement, International Management und Translations- und Kommunikationswissenschaften absolviert sowie Aus- und Weiterbildungen in Supervision und Coaching, Gestalttherapie und Beratung, Organisationsentwicklung, Konfliktklärung, Achtsamkeit, Resilienz und agilem Arbeiten (Design Thinking, Scrum, New Work Leadership, agile und digitale Transformation). Seit vielen Jahren praktiziert Carmen unterschiedliche Formen von Achtsamkeitstraining, körperorientierter Achtsamkeitspraxis und Persönlichkeitsentwicklung.

Im Laufe ihres bisherigen Berufslebens war Carmen neben ihrer Praxis tätig in den Bereichen Marketing & Kommunikation, Organisationsentwicklung und Bildungsmanagement in Profit- und Non-Profit Organisationen sowie in der interkulturellen Beratungs- und Bildungsarbeit.

Organisation

Die Weiterbildung ist berufsbegleitend angelegt.

Sie findet in der Regel statt an Wochenenden, Freitag Abend, 19.00 Uhr bis Sonntag Mittag, 12.00 Uhr. Gesamtarbeitszeit pro Wochenende sind 14 Zeitstunden. Es sind 4 eintägige Vertiefungsseminare vorgesehen.

Veranstaltungsort

Dormero, Reichenschwand bei Nürnberg

Das Tagungshotel ist gelegen in schöner Naturumgebung im Naherholungsgebiet Hersbrucker Schweiz.

Die Übernachtung ist möglich im Dormero oder in günstigeren Unterkünften in der Nähe, die die Teilnehmenden individuell buchen können.

Termine

Folgende Termine sind bereits geplant:

21.03. – 22.03.2020

26.06. – 28.06.2020

24.07. – 26.07.2020

09.10. – 11.10.2020

18.12. – 20.12.2020

25.04.2020 oder 07.05.2020

Die weiteren Termine für 2021 werden frühzeitig geplant und kommuniziert.

Im Vorfeld der Ausbildung finden Einführungsseminare statt:

08.11.2019, Raum Nürnberg, 14.00 – 20.00 Uhr

31.01.2020, Raum Nürnberg, 14.00 – 20.00 Uhr

Anmeldung

Die Anmeldung zur Ausbildung erfolgt in drei Schritten:

  • Anmeldung mit dem Anmeldeformular 
  • Teilnahme an einem Einführungsseminar oder telefonisches oder persönliches Einzelgespräch
  • Zusenden des Weiterbildungsvertrags an das Institut

Wichtige Infos

Nächste Ausbildung:

Ausbildung Coaching

Raum Nürnberg

Beginn März 2020

Einführungsseminare:

Einführungsseminar Coaching

Raum Nürnberg

08.11.2019

Ausbildung supervision +

Supervision – Coaching – Organisationsentwicklung

 

Die Ausbildung Supervision/Coaching bildet in drei Jahren zum Supervisor/Coach aus.

Sie vermittelt die Grundlagen von Supervision und Coaching in unterschiedlichen
Settings sowie die personalen, sozialen, fachlichen und methodischen Kenntnisse und Fähigkeiten, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in die Lage versetzen, Supervision und Coaching in der heutigen in Wandlung begriffenen Arbeitswelt professionell und reflektiert auszuüben.

Die Ausbildung orientiert sich dabei an den Auswirkungen der gegenwärtigen
sozio-ökonomischen Veränderungsprozesse auf die Arbeitswelt und den Herausforderungen, die sich durch sie für Einzelne und Organisationen ergeben.

Dies ermöglicht es den Teilnehmenden, neue Gestaltungsmöglichkeiten für ihre eigene berufliche Lebensgestaltung zu entwerfen und sich zukunftsfähige Konzepte, Haltungen und Vorgehensweisen für KlientInnen und Organisationen anzueignen.

In weiten Teilen basiert die Weiterbildung auf den Konzepten und Vorgehensweisen des Gestaltansatzes und wendet diese auf den Kontext von Supervision und Coaching an.

Ergänzend werden zudem Konzepte und Vorgehensweisen aus anderen Bereichen herangezogen, z.B. systemische und lösungsorientierte Betrachtungs- und Vorgehensweisen, Methoden aus Psychodrama und Aufstellungsarbeit.

Die Weiterbildung ist anerkannt von der Deutschen Gesellschaft für Supervision und Caching e.V. (DGSv).

Struktur
Die Ausbildung supervision+ umfasst die folgenden Elemente.

Wochenend-Seminare (30 WE-Seminare à 14 Zeitstunden)

Es finden 30 Wochenend-Seminare mit insgesamt 420 Zeitstunden statt. Sie bilden den Schwerpunkt der Ausbildung und umfassen Theorievermittlung, praktisches Üben und Selbsterfahrung im beruflichen Kontext, in der Rolle als Supervisorin/ Coach und in der Ausbildungsgruppe. Das Lernen findet statt in einer Gruppe, die über die Ausbildungszeit konstant bleibt. Die Seminargestaltung ist abwechslungsreich mit einer Vielfalt an kreativen Lern- und Übungsformen.

Lehrsupervision (40 Sitzungen)

Die Lehrsupervision beläuft sich auf 40 Sitzungen (à 60 Minuten) und findet statt nach freier Vereinbarung zwischen den AusbildungsteilnehmerInnen und den LehrsupervisorInnen.
Die Lehrsupervision findet statt in Form von Einzelsupervision, optional können
10 der 40 Sitzungen in Form von Gruppensupervision wahrgenommen werden.
Im Mittelpunkt steht die Begleitung der Lernsupervisionen der AusbildungsteilnehmerInnen.
Darüber hinaus können auch Fragen der Profilentwicklung, der Entwicklung
einer Identität als Supervisor/Coach und Fragen des eigenen beruflichen
Kontextes in der Lehrsupervision vertiefend betrachtet werden.

Lernsupervisionen (70 Sitzungen)

Die Lernsupervisionen verlaufen ausbildungsbegleitend und werden in den Seminaren und in der Einzel-Lehrsupervision begleitet. Die TeilnehmerInnen akquirieren die KlientInnen selbst und führen die Supervisions-/Coaching-Sitzungen eigenständig durch. Die Lernsupervisionen werden in der Lehrsupervision besprochen und bearbeitet.

Profil

Integratives Ausbildungskonzept mit hoher Praxisorientierung

Wir arbeiten nach einem bewährten Ausbildungskonzept, das sich durch eine dichte Integration von Theorie, Praxis und Eigenerfahrung auszeichnet.
Der Erwerb personaler, interaktioneller, fachlicher und methodischer Kompetenzen für die Ausübung von Supervision und Coaching findet in enger Verschränkung statt mit der Vermittlung handlungsleitender Theorie, die für die Ausübung von Supervision, Beratung und Coaching nach gegenwärtigem wissenschaftlichem Stand relevant ist.
Unter Einbeziehung ethischer Grundhaltungen und individueller transparenter Werthaltungen zielt die Weiterbildung darauf ab, eine individuelle Identität als Supervisor/ Coach mit eigener Stilbildung zu entwickeln.

Selbsterfahrung findet statt bezogen auf den beruflichen Kontext der Teilnehmenden, die Prozesse in der Gruppe und als Selbsterfahrung in der Rolle der Supervisorin/des Supervisors. Sie dient u.a. der Entwicklung relevanter personaler und interaktioneller Kompetenzen, einer Bewusstmachung relevanter Prozesse und Muster bei sich und anderen, dem Nachvollziehen grundlegender supervisorischer Konzepte in einem aktualisierenden Kontext (z.B. Rollenerwartungen in der beruflichen Tätigkeit der Teilnehmenden) und der Rollenübernahme und Identitätsentwicklung als Supervisorin/
Supervisor.

Die Vermittlung von relevanten Kenntnissen und Fähigkeiten erfolgt so besonders praxisnah und effizient. Das Gelernte kann gut umgesetzt und situationsgemäß eingesetzt werden. Dieser ganzheitliche Lernansatz ist ein Spezifikum unseres Konzeptes, das wesentlich zum Erfolg unserer Ausbildungsgänge beiträgt. Ist es doch gerade in der Arbeit mit Menschen von zentraler Bedeutung, dass Ausbildungsinhalte integriert werden und die Ausbildung personaler Kompetenzen entsprechend berücksichtigt wird.

Die breite Grundlegung unserer Ausbildung ermöglicht zusätzlich zu der spezifisch fachlichen Qualifikation als Supervisor/Coach die Entwicklung zentraler Kompetenzen, die bedeutsam sind in einer sich wandelnden Arbeitswelt und die für die Teilnehmenden auch bezüglich ihrer eigenen beruflichen Tätigkeit gewinnbringend sind. Durch den hohen Anteil an Eigenerfahrung erhalten auch die persönliche Entwicklung und die berufliche Lebensgestaltung der Teilnehmenden wertvolle Impulse. Die berufliche Tätigkeit der Teilnehmenden erhält neue Perspektiven und kann sinnerfüllter und zufriedenstellender gestaltet werden.

Die Weiterbildung ist anerkannt von der Deutschen Gesellschaft für Supervision und Coaching e.V. (DGSv).

Ziele & Inhalte

Übergreifendes Ziel der Weiterbildung ist die Vermittlung fundierter Handlungskompetenz, die die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in die Lage versetzt, Supervision und Coaching in der heutigen in Wandlung begriffenen Arbeitswelt professionell und reflektiert auszuüben und eine individuelle Identität als Supervisor/Coach zu entwickeln. Die breite Grundlegung unserer Ausbildung ermöglicht zusätzlich zu der spezifisch fachlichen Qualifikation als Supervisor/Coach die Entwicklung zentraler Kompetenzen, die bedeutsam sind in einer sich wandelnden Arbeitswelt (z.B. wie Selbstregulation, Selbstbehauptung, Veränderungskompetenz, Abgrenzung, Selbstfürsorge und Konfliktfähigkeit) und die für die Teilnehmenden auch bezüglich ihrer eigenen beruflichen Tätigkeit gewinnbringend sind. Die Entwicklung personaler und sozialer Kompetenzen stellt neben der Vermittlung fachlicher und methodischer Kompetenzen einen besonderen Schwerpunkt der Ausbildung dar. Durch den hohen Anteil an Eigenerfahrung erhalten auch die persönliche Entwicklung und die berufliche Lebensgestaltung der Teilnehmenden wertvolle Impulse. Die berufliche Tätigkeit der Teilnehmenden erhält neue Perspektiven und kann sinnerfüllter und zufriedenstellender gestaltet werden.

Inhaltlich ist das Curriculum gegliedert in unterschiedliche Ausbildungsabschnitte, die mehrere Seminare umfassen.

Abschnitt I: Grundlagen Supervision/Coaching
Abschnitt I der Ausbildung vermittelt grundlegende Konzepte zu Supervision,
Coaching, arbeitsweltorientierter Beratung und Gestaltansatz. Die Teilnehmenden vollziehen zentrale Konzepte im eigenen Erleben nach und entwickeln ihre personalen und sozialen Kompetenzen durch Selbsterfahrung im beruflichen Kontext und in der Ausbildungsgruppe.

Inhalte:
•Grundverständnis, Ziele und Wirkungsweisen von Supervision und Coaching
•Grundlegende Konzepte, Haltungen, Vorgehensweisen und Methoden in Gestalt- Beratung, -Supervision und -Coaching,
•Grundlagen der Gesprächsführung in Beratung, Coaching, Supervision
Kommunikation in Gruppen
•Relevanz von Supervision/Coaching vor dem Hintergrund der sozio-ökonomischen  Veränderungsprozesse
•Ethik, Haltungen und Werte in Supervision und Coaching

•Berufliche Rollenkonzepte
•Organisation im Blickwinkel von Organisationssoziologie, Feld- und Systemtheorie
Übertragung und Gegenübertragungsphänomene im beruflichen Kontext
•Gruppendynamische Grundlagen für die Arbeit mit Gruppen

Abschnitt II: Einzel-Supervision, Coaching
Abschnitt II legt den Schwerpunkt auf die Vermittlung des Arbeitens im Einzel-
Setting. Die einzelnen Phasen des Prozesses in Supervision und Coaching werden mit den Zielen der entsprechenden Phase, möglichen Interventionen sowie zielführenden Methoden vorgestellt, geübt und reflektiert. Wichtiges Hintergrundwissen wird ergänzend vermittelt.
Zentrale personale und soziale Kompetenzen für Einzel-Supervision/Coaching werden über Eigenerfahrung im Arbeitskontext, mittels Übungen und im Gruppenprozess vertieft entwickelt.

Inhalte:

•Der Prozess in der Einzel-Supervision: Phasen – Ziele – Interventionen – Methoden
•Grundlinien der gegenwärtigen sozio-ökonomischen Veränderungsprozesse, deren
Entstehung und ihre Auswirkungen auf Organisationen und Einzelne sowie
Beratung, Supervision und Coaching
•Fallarbeit im Einzelsetting
•Selbstmanagement und inner leadership/inneres Team

•Die supervisorische Beziehung, Übertragung, Gegenübertragung, Spiegelungsphänomene

•Methodeneinsatz, z.B. Arbeit mit inneren Bildern und Metaphern, Visualisieren, Arbeiten  mit dem Systembrett, Tetralemma u.a.

•Grundlagen Management, Führung und Leitung

•Selbstfürsorge
•Profilbildung und Akquise

Abschnitt III: Supervision und Coaching mit Teams und Gruppen
Abschnitt III legt den Schwerpunkt auf die Arbeit mit Teams und Gruppen. Die
einzelnen Phasen des Prozesses mit Teams und Gruppen werden mit den Zielen der entsprechenden Phase, möglichen Interventionen sowie zielführenden Methoden und Techniken vorgestellt, geübt und reflektiert.
Wichtiges Hintergrundwissen (zum Beispiel Dreieckskontrakte) wird ergänzend
vermittelt. Zentrale Vorgehensweisen, Gesprächstechniken und Methoden werden zusätzlich fokussiert eingeübt und trainiert in Zusammenhang mit dem Auftreten im Prozess. Zentrale personale und soziale Kompetenzen für Supervision und Coaching mit Teams und Gruppen werden mittels Übungen und im Gruppenprozess vertieft entwickelt.

Inhalte:
•Team und Team-Entwicklung
•Konfliktklärung in Teams und Organisationen
•Der Prozess mit Teams und anderen institutionellen Gruppen
Moderation und Visualisierung
•Methodensammlung für Teams und Gruppen
•Systemaufstellungen
•Fallarbeit in Gruppen, Balint-Gruppenarbeit, Reflecting-Team
•Diversity und Gender
•Organisationsanalyse
•Organisationen in der Praxis
•Profil- und Identitätsentwicklung, Marketing und Akquise

Abschnitt IV: Vertiefung und Integration
Schwerpunkte von Ausbildungsabschnitt IV sind die Vertiefung und Integration von Konzepten und Vorgehensweisen in Supervision und Coaching. Dies verläuft über die Supervision von Supervisions- und Coaching-Prozessen der TN durch andere Teilnehmer in Kleingruppen oder im Plenum sowie anschließende Reflexion und Auswertung. Stolpersteine und schwierige Situationen werden anhand der Lernerfahrungen der TN herausgefiltert und fokussiert bearbeitet.
Es werden Ausblicke gegeben in angrenzende Bereiche wie Organisationsentwicklung oder Personalentwicklung.

Inhalte:
•Vertiefung, Anwendung und Praxis: Supervision von Supervisions- und
Coaching-Prozessen
•Stolpersteine in der Supervision
•Erweiterung des Methodenkoffers
•Grundlagen der Organisationsentwicklung/Change-Management
für Supervisoren/Coaches
•Grundlagen der Personalentwicklung für SupervisorInnen/Coaches

Anerkennung

Die Weiterbildung ist anerkannt von der Deutschen Gesellschaft für Supervision (DGSv).

Nach erfolgreichem Abschluss der Weiterbildung mit Zertifikat können die Teilnehmenden Mitglied bei der Deutschen Gesellschaft für Supervision werden.

Sie verfügen damit über einen Qualitätsausweis, der sich in der Praxis vielfach bezahlt macht. In vielen Organisationen werden Aufträge nur oder bevorzugt an DGSv-SupervisorInnen und Coaches vergeben.

Organisation

Organisation
Die Ausbildung ist berufsbegleitend konzipiert und verläuft über drei Jahre.

Die Seminare finden in der Regel einmal im Monat an Wochenenden (Freitag Abend bis Sonntag Mittag) im Raum Nürnberg statt.

Pro Jahr finden ca. 10 Wochenend-Seminare (Freitag Abend bis Sonntag Mittag) im Raum Nürnberg statt.

Die Tagungshäuser liegen in schöner Naturumgebung in der Nähe von Nürnberg.

Die Lehrsupervision und die Lernsupervision werden individuell organisiert und können in der Regel in Ihrer Region wahrgenommen werden.

Die Lehrsupervision und die Lernsupervision werden individuell organisiert und
können in der Regel in Ihrer Region wahrgenommen werden.

Kosten
Die Teilnahmegebühren für die Seminare betragen 220,- Euro pro Wochenendseminar, zuzüglich Unterkunft, Vollverpflegung und Lehrsupervision.

Alle Kosten können als Weiterbildung steuerlich geltend gemacht werden.

Zielgruppen

Zielgruppen

Die Ausbildung Supervision / Coaching spricht folgende Zielgruppen an:

Personen mit 

  • Abgeschlossenem Hochschulstudium, Fachhochschulstudium oder Äquivalent (z.B. Ausbildung und fundierte Berufserfahrung)
  • Mehrjährige Berufserfahrung (mind. 3 Jahre)
  • Teilnahme an Fort- oder Weiterbildungen in einem Gesamtumfang von ca. 300 UStd. vor Beginn dieser Weiterbildung
  • Erfahrung als Klient in Supervision oder Coaching oder anderen Formen arbeitsweltbezogener Beratung vor Beginn dieser Weiterbildung

Kontaktieren Sie uns gerne für Fragen bezüglich Ihrer individuellen Zugangsvoraussetzungen. Wir beraten Sie gerne.

Anmeldung

Die Anmeldung erfolgt zunächst unverbindlich mit dem Formular unten beim
Symbolon-Institut für Gestalttherapie.

Sie erhalten dann eine schriftliche Zusage, dass Sie die formalen Voraussetzungen erfüllen. Nach Erhalt der schriftlichen Zusage nehmen Sie zusätzlich unverbindlich an einem Einführungsseminar teil.

Die Seminare bieten den TeilnehmerInnen die Möglichkeit, sich ein unmittelbares Bild zu machen von Gestalt-Supervision und Coaching
und der Ausbildung am Institut. Wir lernen Sie persönlich kennen und können uns ein Bild machen von den individuellen Ressourcen, Zielen und Kompetenzen der Teilnehmenden.

Alternativ kann in Ausnahmefällen ein telefonisches oder persönliches Einzelgespräch mit dem Ausbildungsleiter vereinbart werden.

Erst nach dem Seminar melden sich die Teilnehmende verbindlich mittels eines Weiterbildungsvertrages an.

Anmeldeformular

Wichtige Infos

Nächste Ausbildung:

Ausbildung Supervision / Coaching mit DGSv-Zertifizierung

Raum Nürnberg

Beginn Mai 2021

Einführungsseminare:

Einführungsseminar supervision +

Raum Nürnberg

10.10.2020

Ausbildung Gestalttherapie mit Kindern und Jugendlichen

 

Im Laufe der Ausbildung erwerben Sie fundierte personale, fachliche und methodische Kompetenzen, die Sie zur Ausübung von Gestalttherapie und Beratung mit Kindern und Jugendlichen befähigen.

Die Ausbildung umfasst drei Ausbildungsstufen.  

Nach 2,5 Jahren erhalten Sie nach Ablegen der Prüfung „Gestalt-BeraterIn“ einen anerkannten Abschluss  als Gestalt-BeraterIn. Nach 4 Jahren erhalten Sie den anerkannten Abschluss als GestalttherapeutIn. Nach 1,5 Jahren mit Abschluss der Stufe „Grundausbildung Gestalttherapie / Beratung“ erhalten die TeilnehmerInnen eine qualifizierte Teilnahmebestätigung.

Die Abschlüsse Gestalt-BeraterIn und GestalttherapeutIn ermöglichen die Mitgliedschaft in der Deutschen Vereinigung für Gestalttherapie (DVG) als BeraterIn oder TherapeutIn.

Struktur

Wochenend-Seminare

Die Wochenend-Seminare finden ca. einmal im Monat je nach Ausbildungsgruppe im Raum Nürnberg bzw. Mannheim oder Erfurt/Kassel statt. Insgesamt finden pro Jahr 12 Seminareinheiten statt.
Die ersten Monate der Ausbildung sind der Eigenerfahrung gewidmet. Ab dem 8. Ausbildungswochenende erhält jedes Wochenend-Seminar einen bestimmten thematischen Schwerpunkt, z.B. „Ausweitung von Bewusstheit“. Die Gruppen-Selbsterfahrung läuft aber auch dann noch kontinuierlich weiter bis ins 4. Ausbildungsjahr, nur werden dann die ablaufenden Prozesse unter dem jeweiligen Schwerpunkt-Thema reflektiert (s. Ausbildungskonzept).

Kollegiales Tutorium (regionale Kleingruppen)
Ab Ausbildungsbeginn treffen sich die TeilnehmerInnen in regionalen Kleingruppen zur Vertiefung der Ausbildungsinhalte. Die TeilnehmerInnen übernehmen abwechselnd die Leitung der Kleingruppe. So ist die Arbeit mit Gruppen von Anfang an Bestandteil der Ausbildung. Inhalte der Treffen können sein: Selbsterfahrungsprozesse (z.B. Awareness-Übungen), Einübung therapeutischer Fertigkeiten und Kompetenzen (z.B. mittels spezifischer Übungen oder Triadenarbeit), Fallsupervision o.ä.

Einzel-Lehrtherapie
Bereits im 1. Ausbildungsjahr beginnen die Teilnehmer mit der Einzel-Lehrtherapie.
Sie dient der vertieften Bearbeitung eigener Entwicklungsprozesse mit Reflexion und ermöglicht Modell-Lernen für Einzelsettings.
Die Lehrtherapie wird individuell organisiert. Aus einer größeren Liste von LehrtherapeutInnen, die vom Institut als solche anerkannt sind, wählt der einzelne Teilnehmer eine(n) Lehrtherapeuten(in) aus. Da wir deutschlandweit und darüber hinaus LehrtherapeutInnen haben, sind in der Regel keine weiten Wegstrecken zu bewältigen. Die Einzelarbeit ermöglicht in sehr individueller Weise, den Entwicklungs- und Lernprozess zu fördern. Wichtige lebensgeschichtliche Situationen und Verhältnisse können eingehender zur Bearbeitung kommen als dies in der Gruppen-Selbsterfahrung möglich ist. Auch die Beziehung zum Therapeut(in) kann hier wesentlich kontinuierlicher entfaltet und reflektiert werden. Einzelarbeit und Gruppenarbeit haben jeweils ihre eigene Qualität und ergänzen und unterstützen sich gegenseitig.

Intensiv-Seminare
Im Verlauf der gesamten Ausbildung sind zwei Intensiv-Seminare von je 10 bzw. 11 Tagen Dauer vorgesehen. Die TeilnehmerInnen kommen aus verschiedenen Ausbildungsgruppen. Die Intensiv-Seminare bilden eine wertvolle Ergänzung zur Selbsterfahrung in der Ausbildungsgruppe. Die fortlaufende Arbeit ermöglicht eine Vertiefung der Prozessdynamik.

Supervisionsseminar
Das Supervisions-Seminar findet statt im 4. Ausbildungsjahr und dient der Festigung der therapeutischen Handlungskompetenzen, insbesondere auch im Hinblick auf das Abschluss-Colloquium.

Einzel-Supervision
Die Einzelsupervision ergänzt die Supervision in der Ausbildungsgruppe. Hier können einzelne Supervisionsanliegen eingehender reflektiert und bearbeitet werden als dies in der Gruppensupervision der Fall ist.

Praxis
Einbezogen werden hierbei sowohl die Anwendung im jeweiligen beruflichen Tätigkeitsfeld wie auch die Arbeit in eigener Praxis.

Seminare eigene Präferenz
Die TeilnehmerInnen wählen nach persönlicher Präferenz, wie sie diesen Ausbildungsteil gestalten möchten. Angerechnet werden können offene Seminare des Symbolon-Instituts, der Besuch externer Tagungen und Kongresse zum Thema Gestaltansatz.

Ziele & Inhalte

Stufe Grundausbildung Gestalttherapie / Beratung mit Kindern und Jugendlichen

Die Stufe „Grundausbildung Gestalttherapie / Beratung mit Kindern und Jugendlichen“ legt den Schwerpunkt auf die Entwicklung grundlegender personaler, fachlicher und methodischer Kompetenzen für die beratende, begleitende oder pädagogische Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und ihren Familien. Neben den grundlegenden Konzepten des Gestaltansatzes in Theorie und Praxis wird ein starker Schwerpunkt auf die Entwicklung personaler Kompetenzen für die Tätigkeit als Gestalttherapeut / Berater gelegt. Grundlegende Kenntnisse und Fähigkeiten zur Arbeit mit dem Gestaltansatz in unterschiedlichen Anwendungsbereichen werden vermittelt.

Inhalte

  • Selbsterfahrung
  • Prozessorientiertes Arbeiten, grundlegende Konzepte des Gestaltansatzes
  • Entwicklung personaler und sozialer Kompetenzen
  • Das Kind / der Jugendliche im Erwachsenen, soziale Rollen
  • Selbstwert, Selbstvertrauen, Selbstakzeptanz
  • Spiel als Sprache des Kindes
  • Phänomenologisches Vorgehen
  • Dialogische Haltung, Kontakt- und Beziehungsaufbau
  • Basisfertigkeiten
  • Gestalttheorie und Gestalttransponierung
  • Kreative Medien (Projektive und expressive Techniken)
  • Übertragung / Gegenübertragung, Widerstand
  • Kontaktprozess mit Abwehr- und Vermeidungsmechanismen

Stufe „Beratung mit Kindern und Jugendlichen“

Die Stufe Beratung mit Kindern und Jugendlichen vermittelt Kenntnisse und Kompetenzen, die Sie zur Ausübung von Beratung mit Kindern und Jugendlichen in zahlreichen Anwendungsbereichen befähigen.

Inhalte

  • Phasen in der Prozessgestaltung
  • Das Erstgespräch in der Beratung
  • Entwicklungsaufgaben und abweichende Verläufe
  • Arbeit mit Familiensystemen, Arbeit mit Eltern
  • Bindungstheorie und Konsequenzen; Risiko- und Schutzfaktoren
  • Kindergruppen
  • Beratung von Kindern mit Migrationshintergrund und ihren Familien
  • Beratung bei Trennung und Scheidung
  • „Gewaltprävention“
  • Trauer und Abschied, Abschließen offener Situationen
  • Krisenintervention
  • Supervision

Stufe „Gestalttherapie mit Kindern und Jugendlichen“

Die Stufe „Gestalttherapie“ zielt ab auf den Erwerb spezifisch therapeutischer Handlungskompetenz und vermittelt Kenntnisse und Fähigkeiten, die Sie zur Ausübung von Gestalttherapie mit Kindern und Jugendlichen befähigen.

Gestalttherapeutisches Wissen und Kompetenzen können darüber hinaus eine wertvolle Ergänzung sein für Tätigkeiten in der Beratung, im (schul)pädagogischen und erzieherischen Bereich, in unterschiedlichsten sozialpädagogischen oder kirchlichen Tätigkeitsfeldern, sowie in Gesundheitsberufen wie Ergotherapie, Motopädagogik, Logopädie u.a.

Inhalte Therapeutischer Prozess, Arbeit mit Polaritäten, Integration Therapeutische Beziehung Therapeutisches Erstgespräch, Diagnostik, Anamnese, Tests Sensomotorik und Bewegung Therapeutisches Sandspiel Therapeutische Geschichten Psychosomatik Ängste und Panik, Zwänge Sucht Lern- und Entwicklungsauffälligkeiten Therapeutische Kindergruppen AD(H)S und oppositionelles Verhalten und Aggression Kinder psychisch kranker Eltern oder Suchtkranker Eltern Umgang mit Symbolik (Kinderzeichnungen, Imagination, Sand, Ton) Trauma (- sexueller Missbrauch, – Gewalterfahrung, -andere traumatische Erfahrungen) Depression, Suizidprävention, Umgang mit Suiziddrohungen Supervision

Ausbildungskonzept

Integration von Theorie, Praxis und Eigenerfahrung

Wir arbeiten nach einem bewährten und differenzierten Ausbildungskonzept, das sich durch eine dichte Integration von Theorie, Praxis und Eigenerfahrung auszeichnet.

Der Schwerpunkt der ersten acht Wochenenden liegt auf Selbsterfahrung, dem Nachvollziehen zentraler Konzepte des Gestaltansatzes anhand der eigenen Entwicklung und der Entwicklung personaler Kompetenzen für Beratung, Therapie und Coaching.
Zum Ende des ersten Ausbildungsjahres verschiebt sich die Gewichtung auf thematisch zentrierte Seminare, die geprägt sind durch eine Integration von prägnanter, anwendungsorientierter Theorievermittlung, Eigenerfahrung und Anwendung des Gelernten in der praktischen Arbeit in Kleingruppen, in der Großgruppe und später in der supervidierten Arbeit mit Klientinnen und Klienten.

Die Vermittlung therapeutischer Kenntnisse und Fähigkeiten erfolgt so praxisnah und effizient. Das Gelernte kann gut umgesetzt und situationsgemäß eingesetzt werden. Dieser ganzheitliche Lernansatz ist ein Spezifikum unseres Konzeptes, das wesentlich zum Erfolg unserer Ausbildungsgänge beiträgt. Ist es doch gerade in der Arbeit mit Menschen von zentraler Bedeutung, dass Ausbildungsinhalte integriert werden und die Ausbildung personaler Kompetenzen entsprechend berücksichtigt wird.

Die breite Grundlegung unserer Ausbildung ermöglicht zusätzlich zu den spezifisch therapeutischen Qualifikationen die Entwicklung zentraler personaler und fachlicher Kompetenzen, die in einer Vielzahl von Bereichen als Schlüsselqualifikationen angesehen werden.

Durch den hohen Anteil an Eigenerfahrung erhält auch die persönliche Entwicklung wertvolle Impulse. Innere Konflikte und automatisierte dysfunktionale Erlebens- und Verhaltensmuster, die die Lebensqualität beeinträchtigen, werden nach und nach gelöst. Der Erlebens- und Handlungsspielraum erweitert sich und mehr Lebendigkeit, Lebensfreude und Klarheit stellen sich ein.

Erfahrenes und vielfältiges Ausbilderteam

Das Institut konnte im Laufe seiner Weiterbildungstätigkeit ein erfahrenes und
erprobtes Team heranbilden. Die AusbilderInnen verfügen über ausgezeichnete fachliche und didaktische Kenntnisse und Fähigkeiten und weitreichende Praxiserfahrung.

Zu Beginn werden die Ausbildungsgruppen hauptsächlich von einem Ausbilder / einer Ausbilderin geleitet, der die Ausbildungsgruppe über die gesamte Ausbildungszeit als BezugsausbilderIn begleitet. Im weiteren Verlauf kommen zunehmend andere Ausbilder- Innen hinzu, die sich mit ihrem spezifischen Wissen und Können, ihrem Stil und ihrer Persönlichkeit einbringen. So können die TeilnehmerInnen eine Vielfalt von Stilen und Vorgehensweisen kennlernen und reichere Anregungen für ihre fachliche und personale Entwicklung erhalten. Durch die BezugsausbilderInnen bleibt dennoch gute Kontinuität und Bezug gewahrt.

Organisation

Unsere Zusatzausbildungen verlaufen berufsbegleitend.

Die Ausbildungsveranstaltungen finden in aller Regel an Wochenenden statt, und zwar von Freitagabend bis Sonntagmittag, ein Wochenende pro Monat, also im Jahr zwölf Wochenenden. Die drei längeren Seminare, die im Rahmen der vier Jahre Ausbildungszeit vorgesehen sind, werden fast immer in die Ferienzeit gelegt. Den Zeitpunkt, an welchem diese längeren Seminare wahrgenommen werden, kann der Einzelne selbst bestimmen. Der Terminplan wird spätestens im April des Jahres zuvor ausgegeben, so dass frühzeitige Planung möglich ist.

Bei diesem zeitlichen Konzept kann der Grundberuf uneingeschränkt fortgeführt werden und die finanzielle Belastung bleibt tragbar. Wichtige Bereiche der Ausbildung, nämlich die Einzel-Lehrtherapie und die regionalen Kleingruppen, können die Teilnehmer in aller Regel in ihrer Region wahrnehmen. Unsere Seminarhäuser liegen meist in reizvoller Umgebung, so dass neben der Gruppenarbeit auch die Möglichkeit zur Erholung gegeben ist.

Die AusbildungsteilnehmerInnen übernachten während der Wochenenden gemeinsam in den Tagungshäusern und verpflegen sich in der Regel selbst. Dieses Setting ermöglicht es, auch die Gruppenprozesse außerhalb der Sitzungen in die Gruppenarbeit einzubeziehen, was einen Gewinn an Realitätsnähe und Intensität bedeutet. Außerdem ist die Unterkunft auf diese Weise preisgünstiger.

Zielgruppen

Unsere Ausbildung spricht folgende Personengruppen an

• AbsolventInnen eines Hochschul- oder Fach­hochschulstudiums in einem Studiengang der Sozial- oder Humanwissenschaften (Lehramt, Pädagogik, Sozialpädagogik, Medizin, Psychologie, Theologie, Religionspädagogik, Geisteswissenschaften ), auch StudentInnen höherer Semester
• Abgeschlossene Berufsausbildung und mehrjährige Praxiserfahrung , (ErgotherapeutInnen, Heilpädagogik, ErziehungerInnen und anderen Berufsgruppen des Sozial- oder Gesund­heitsbereichs)
• HeilpraktikerInnen / HeilpraktikerInnen (Psychotherapie)
• Personen ohne Hochschul-oder Fachhochschulabschluss oder AbsolventInnen anderer Fachrich­tungen bei persönlicher und fachlicher Eignung

Bitte kontaktieren Sie uns, wenn Sie Fragen bezüglich der Einstiegsvoraussetzungen haben. Wir geben gerne nähere Auskunft.

Anmeldung

InteressentInnen für die Ausbildung nehmen vor dem Einstieg in die Ausbildung zunächst an einem Einführungsseminar teil. Der Schwerpunkt liegt dabei auf gestalttherapeutischer Gruppenarbeit, ergänzt durch Informationseinheiten.

Sowohl vom Setting als auch vom inhaltlichen Ablauf her ist das Auswahlseminar weitgehend identisch mit Wochenend-Seminaren im ersten Ausbildungsjahr. Dadurch können sich die Teilnehmer besser ein Bild machen von dem, was auf sie zukommt, wenn sie mit der Ausbildung beginnen, lernen also einen kleinen Ausschnitt von gestalttherapeutischen Methoden kennen und erleben Gefühlsprozesse der Gruppenarbeit. Sie machen dabei möglicherweise erstmals Erfahrung mit Gestalttherapie und kommen in Kontakt mit dem Institut.

Die Institutsmitarbeiter können durch die persönliche Begegnung deutlicher erkennen, inwieweit bei den einzelnen Bewerbern die personalen und fachlichen Voraussetzungen für die Anforderungen der gestalttherapeutischen Zusatzausbildung gegeben sind. Die TeilnehmerInnen erhalten aufgrund der Informationen und Erfahrungen Klarheit, ob diese Ausbildung dem entspricht, was sie sich vorgestellt und was sie gesucht haben.

Die aktuellen Termine ersehen Sie in unseren aktuellen Beilagen. Die Anmeldung zum Auswahlseminar ist telefonisch, per Post oder E-mail möglich. Sie erhalten dann eine Anmeldebestätigung mit weiteren Informationen. 
In Einzelfällen kann anstelle einesEinführungsseminar auch ein Einzelgespräch vereinbart werden.

Wichtige Infos

Nächste Ausbildung:

Ausbildung Kindertherapie

Raum Nürnberg

Auf Anfrage

Einführungsseminare: