Wir selbst sind die Quelle, die wir suchen
Drei Seminare zur Erforschung unseres inneren Raumes
Leitung: Manfred Reichert
Gestalttherapie ist Psychotherapie. Und sie kann mehr sein, wenn Therapeut und Klient sich für ihr ganzes Potential öffnen wollen: Lebenskunst und Raum für spirituelle Entwicklung. Die Gestalttherapie birgt „die Idee des Aufwachens und Wirklichwerdens" (Perls), „Ich-Du" zu sprechen nennt Buber eine „Tat meines Wesens", in der
wertfreien Hingabe an das Hier-und-Jetzt und „in der ständigen Wachsamkeit auf die Natur unseres Denkprozesses", so definiert Krishnamurti Meditation, können wir erkennen, wer wir wirklich sind.
In diesen drei Seminaren verbinden wir aktuelle Formen der Bewusstseinsentwicklung mit uraltem Wissen. Wir überlassen uns der heilenden Wirkung von Mythen und Archetypen, die tief in uns verankert sind und uns mit allen anderen Menschen verbinden. Wir werden offen für den Ruf unseres Wahren Wesens. Wir erforschen, auf welche Weise wir verhindern, zufrieden und glücklich zu sein, und werden uns dabei unseres beschränkten Selbstbildes bewusst, das wir durch die ständige Wiederholung alter Denkmuster immer wieder neu erschaffen. In der Meditation können wir die Raum zwischen den Gedanken entdecken, wir lernen Achtsamkeit und uns als die, die wir sind, in Frieden zu lassen.
Die Kurse finden statt am Benediktushof, Zentrum
für spirituelle Wege, Klosterstraße10,
97292 Holzkirchen/Unterfranken. Der Benediktushof ist ein Haus der Stille.
Informationen unter www.benediktushof-holzkirchen.de.
Zur Verfügung stehen Einzel-, Doppel- und Mehrbettzimmer.
Kursgebühr € 390,- pro Seminar
Unterkunft inkl. Vollverpflegung (4 Nächte):
Einzelzimmer pro Person und Tag: 61,- €
Doppelzimmer pro Person und Tag: 52,- €
Mehrbettzimmer pro Person und Tag: 36,- €
Seminaranmeldung, Zimmerwunsch und Zahlung der Kursgebühr an das Symbolon-Institut Nürnberg.
Die Reise der Heldin und des Helden
Wie wir unser Wahres Wesen wiederentdecken können
12.02. - 16.02.2012, Benediktushof
Leitung: Manfred Reichert
Sonntag 18 Uhr bis Donnerstag 13 Uhr
Auf dieser Heldenreise geht es nicht um die Macht des Schwertes und nicht um eine Sache der Ehre. Keine Heldengeschichten werden von ihr künden. Sie handelt auch nicht in früher Zeit, sondern geschieht hier und jetzt.
Wir entdecken die Heldin und den Helden in uns, den Teil in uns Frauen und in uns Männern, der den inneren Ruf nach Veränderung hört und ihm antwortet, indem er sich auf den Weg macht. Wir werden vertraut mit unserem Dämon, der die Sicherheit des Gewohnten vor-zieht und uns Angst und Unvermögen einredet. Indem wir Held und Dämon erforschen und integrieren, lösen wir den Konflikt zwischen beiden und werden frei für innere Entwicklung.
Wir können lernen, uns entschlossen dem zuzuwenden, was wirklich wichtig und stimmig für uns ist, im Alltag, im Beruf, in unserer Beziehung. Wir können uns von Identifikationen befreien, durchlässig werden für den Ruf unseres Wahren Wesens und unsere Essenz entdecken - Stärke, Mut, Freude, Willen, Klarheit. Und wir nähern uns der vielleicht mutigsten aller Entscheidungen, das Leben, uns selbst und andere Menschen mit Liebe anzunehmen.
Das Seminar ist ein intensiver Prozess der Bewusstwerdung, mit kreativen Übungen zur Selbsterforschung, mit Phantasiereisen und Achtsamkeitsübungen, mit Bewegung und Musik. Wach spürend überlassen wir uns der Wirkung von Archetyp und Mythos. Vorträge des Seminarleiters öffnen den Raum für die Reise.
Die Dramaturgie des Seminars folgt dem Veränderungsprozess der Gestalttherapie. Elemente von Traumatherapie, systemischer Arbeit und Psychosynthese sowie Aspekte von buddhistischer Lehre verbinden sich zu einem neuen Ganzen.
Glücklich ist, wer aufhört, es sein zu wollen
Von alten Beschränkungen und der Freiheit, sie aufzuheben
15.07.- 19.07.2012, Benediktushof
Leitung: Manfred Reichert
Sonntag 18 Uhr bis Donnerstag 13 Uhr
„Obwohl jeder von uns auf die eine oder andere Weise glücklich sein will, tut sich
zwischen Wunsch und Wirklichkeit eine tiefe Kluft auf. Darin besteht die menschliche
Tragödie. Wir fürchten das Leid, rennen ihm jedoch in die Arme. Wir sehnen das Glück
herbei, kehren ihm indes den Rücken." (Matthieu Ricard)
In diesem Seminar wollen wir gemeinsam erforschen, wie wir innehalten und lernen können, uns umzudrehen und dem Glück entgegenzutreten. Dafür öffnen Übungen zur inneren Achtsamkeit und Selbsterforschung sowie Vorträge des Seminarleiters den Raum.
Wir begegnen alten Überzeugungen, die wir aus frühen Erfahrungen gewonnen haben und die als unbewusst wirkende Filter die Grenzen dessen festlegen, was uns möglich ist. Um uns davon lösen zu können, versuchen wir, die Sprache des Unterbewusstseins zu lernen, das die Welt nur durch die fünf Sinne wahrnimmt, um es so zur Zusammenarbeit zu bewegen.
Mit Aufmerksamkeitsübungen, auch durch die Arbeit mit Gongs, steigern wir unsere bewusste Wahrnehmung, die die Voraussetzung ist für Veränderung. Achtsam lassen wir uns ein auf das, was ist, und entwickeln Offenheit und Geduld.
In der Meditation lernen wir, unsere Gedanken und Gefühle zu beobachten und loszulassen. Wir entdecken Augenblicke der Stille, aus der alles, was geschieht, kommt und in die alles zurück-kehrt. In der Stille kommen wir unserer wahren Mitte näher, aus der die Kraft und die Einsicht kommen, unser alltägliches Leben und unsere Beziehungen neu zu gestalten.
In der Stille und Leere zwischen den Gedanken erfahren wir die tiefe Bedeutung des Satzes: Glücklich ist, wer aufhört, es sein zu wollen
Es gibt keinen Weg, der Weg entsteht im Gehen
Unser Leben vollzieht sich allein im Augenblick
21.10 - 25.10.2012, Benediktushof
Leitung: Manfred Reichert
Sonntag 18 Uhr bis Donnerstag 13 Uhr
Wenn wir die Verbindung mit dem, was wir wirklich sind, vergessen, wird das Wissen
darum zu einem abstrakten Gedanken. Dann gehen wir auf die Suche, gehen unruhig
dahin und dorthin, weil wir glauben, dass der, der wir jetzt sind, nicht der ist, der wir sein
sollten. Doch jeder Schritt führt weiter von uns weg, und unser Wahres Wesen scheint
zuletzt unerreichbar.
In diesem Seminar wollen wir lernen, achtsam hier und jetzt zu sein. Wenn wir uns dem Augenblick hingeben, bewusst, neugierig und ohne Wertung, dann können wir erkennen, dass wir uns nicht verändern müssen, um uns zu finden, uns nicht von uns wegbewegen müssen, um tiefer zu gehen. Wir brauchen nur da zu sein, wo wir sind, und mit dem, was wir sind. Wir lassen uns einfach in Frieden.
Wir sitzen in der Stille, richten unser Gewahrsein auf den Atem und lassen die Gedanken und Empfindungen kommen und auch wieder gehen. Wir „tönen" und singen Mantras, wir überlassen uns der Wirkung von Klangmeditationen und lesen Texte aus verschiedensten geistigen Traditionen und Epochen des Ostens und des Westens.
In diesem zulassendem Gewahrsein beginnen wir, uns an die Qualitäten unseres Wahren Wesens zu erinnern und sie spürend zu erfahren; und wir können eine Ahnung davon bekommen, wie es wäre, sie im Alltag zu leben: Liebe, Mitgefühl, Stärke, Schönheit.