Wie ist die Ausbildung am Symbolon-Institut strukturiert?
Überregionale Teilnahme
Was zeichnet die Ausbildung am Symbolon-Institut aus?
Welche beruflichen und persönlichen Perspektiven eröffnet die Ausbildung?
Welchen Abschluss erhalte ich nach Durchlaufen der Ausbildung?
Gibt es nach Abschluss der Ausbildung noch weiterführende Qualifizierungen?
Was sind die Zugangsvoraussetzungen?
Gibt es offene Seminare und Workshops?
Die Gestalttherapie ist ein weltweit verbreitetes und anerkanntes Therapieverfahren, das sich durch seine Effektivität und Lebensnähe auszeichnet und dessen Konzepte und Vorgehensweisen weit über den engeren therapeutischen Bereich hinaus Anwendung finden.
Gestalttherapie hat sich im klinischen Bereich zur Behandlung verschiedenster seelischer und psychosomatischer Krankheitsbilder als wirksam erwiesen. Darüber hinaus kann sie Menschen in ihrer Persönlichkeitsentfaltung, bei Fragen der Lebensgestaltung und im Erwerb spezifischer Kompetenzen unterstützen. Sie findet breite Anwendung in der Beratung, im Coaching und in der Erwachsenenbildung. Auch in der Supervision, der Organisationsentwicklung, Gestaltpädagogik und Gestaltseelsorge haben sich die Konzepte des Gestaltansatzes gut bewährt.
Wie ist die Ausbildung am Symbolon-Institut strukturiert?
Die Ausbildung ist auf vier Jahre angelegt und verläuft berufsbegleitend.
Zu Beginn der Ausbildung können Sie wählen zwischen dem Zweig Gestalttherapie mit Erwachsenen und Gestalttherapie mit Kindern und Jugendlichen. In beiden Zweigen erhalten Sie eine qualifizierte therapeutische Vollausbildung.
Nach zwei Jahren erhalten die AusbildungsteilnehmerInnen nach bestandener Zwischenprüfung ein Zertifikat, das die Qualifikation zur „Gestaltberatung“ bescheinigt. Die Ausbildung kann bereits nach 2 Jahren beendet werden, wovon allerdings selten Gebrauch gemacht wird.
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| Das Seminarhaus Weihersmühle |
Die Ausbildung ist auf überregionale Teilnahme ausgelegt. Mehrere Teile können in Ihrer Region durchgeführt werden (Kleingruppen, Lehrtherapie). Die Seminare finden einmal im Monat statt. Sie beginnen Freitag Abend und enden Sonntag Mittag. Die Erfahrung zeigt, dass so auch weitere Anfahrten gut zu bewältigen sind.
Was zeichnet die Ausbildung am Symbolon-Institut aus?
Wir arbeiten nach einem bewährten und differenzierten Ausbildungskonzept, das sich durch eine dichte Integration von Theorie und Praxis auszeichnet und kontinuierlich weiterentwickelt wird. Es orientiert sich an den Standards der führenden therapeutischen Dachverbände in Deutschland und gewährleistet eine hohe Ausbildungsqualität.
Das Ausbilderteam des Symbolon-Instituts umfasst derzeit 18 erfahrene AusbilderInnen aus dem In-und Ausland. Zu Beginn wird die Ausbildungsgruppe hauptsächlich von einem Ausbilder/einer Ausbilderin geleitet, der/die die Ausbildungsgruppe über die gesamte Ausbildungszeit als BezugsausbilderIn begleitet. Im weiteren Verlauf kommen zunehmend andere AusbilderInnen hinzu, die sich mit ihrer eigenen Persönlichkeit und ihrem spezifischen Wissen und Können einbringen und für lebendige Vielfalt sorgen.
Welche beruflichen und persönlichen Perspektiven eröffnet die Ausbildung?
Von unserer Ausbildung profitieren die TeilnehmerInnen in mehrfacher Hinsicht. Sie erweitern ihr berufliches Wissen und Können und erfahren auch an sich als Mensch spannende neue Entwicklungen. Neben dem Erwerb spezifisch therapeutischer Qualifikationen beinhalten unsere Zusatzausbildungen die Entwicklung grundlegender personaler und fachlicher Kompetenzen, die in vielen Bereichen neue Perspektiven eröffnen können, so in sozialpädagogischen Tätigkeitsfeldern, in Seelsorge und Pädagogik, im Personalwesen, in Gesundheitsberufen u.a.
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Mit der Ausübung von Gestalttherapie oder Beratung in freier Praxis können sich die TeilnehmerInnen zudem ein zweites berufliches Standbein schaffen.
Der Person des Therapeuten / der Therapeutin kommt in der Gestalttherapie ein hoher Stellenwert zu. Die Entwicklung der eigenen Persönlichkeit nimmt daher auch in unserer Ausbildung breiten Raum ein. Immer wieder berichten AusbildungsteilnehmerInnen von erhöhter Beziehungsfähigkeit, Lebendigkeit, Zufriedenheit und Klarheit, die sich bei ihnen im Laufe der Ausbildung einstellten.
Welchen Abschluss erhalte ich nach Durchlaufen der Ausbildung?
Die Ausbildung schließt nach 4 Jahren mit einer mündlichen und schriftlichen Prüfung ab. Nach bestandener Prüfung erhalten die AusbildungsteilnehmerInnen das Zertifikat „GestalttherapeutIn“.
Nach 2 Jahren erhalten die AusbildungsteilnehmerInnen nach bestandener Zwischenprüfung ein Zertifikat, das die Qualifikation zur „Gestaltberatung“ bescheinigt.
Ist Quereinstieg möglich?
Ja. Eine vorausgegangene Gestalt-Ausbildung kann angerechnet werden. Immer wieder wollen sich beispielsweise ausgebildete GestalttherapeutInnen noch weiter auf Kindertherapie spezialisieren und bauen auf die 4-jährige Ausbildung mit zwei weiteren Jahren auf oder umgekehrt.
Gibt es nach Abschluss der Ausbildung noch weiterführende Qualifizierungen?
Für TherapeutInnen mit abgeschlossener Ausbildung bieten wir Fortbildungen und Aufbaucurricula zur fachspezifischen Vertiefung bestimmter Themenbereiche wie beispielsweise Suchttherapie oder Supervision.
Was sind die Zugangsvoraussetzungen?
Unsere Ausbildung steht folgenden Personengruppen offen:
• AbsolventInnen eines Hochschul- oder Fachhochschulstudiums in einem Studiengang der Sozial- oder Humanwissenschaften, im Kommunikations- oder Personalbereich (Lehramt, Pädagogik, Sozialpädagogik, Medizin, Psychologie, Theologie, Kommunikation, Personal), auch StudentInnen höherer Semester
• HeilpraktikerInnen, ErgotherapeutInnen und anderen Berufsgruppen des Sozial- oder Gesundheitsbereichs
• Personen ohne Hochschul-oder Fachhochschul-abschluss oder AbsolventInnen anderer Fachrichtungen bei persönlicher und fachlicher Eignung
Gibt es offene Seminare und Workshops?
Über die 4jährigen Ausbildungsgänge hinaus bietet das Symbolon-Institut für alle Interessierten offene Sonderseminare und Fortbildungen an, wie z.B. gestalttherapeutisches Arbeiten mit Träumen, gestalttherapeutisches Familienstellen, Arbeit mit Paaren u.a. Diese gehören nicht zu den verbindlichen Seminaren des Curriculums, sondern sind zusätzliche Angebote und stehen auch Personen offen, die nicht die Ausbildung bei uns durchlaufen.
Kann die Ausbildung aus wichtigem Grund unterbrochen werden (Pausieren)?
Aus wichtigem Grund (z.B. Schwangerschaft) können Sie während der Ausbildung auch eine Pause einlegen und später in einer anderen Gruppe die Ausbildung fortsetzen. Vertraglich binden Sie sich ohnehin nur auf zwei Jahre.
Können versäumte Seminare nachgeholt werden?
Sollten Sie verhindert sein, an einem Wochenende teilzunehmen, ist dies zwar für Ihren Prozess und dem der Gruppe ungünstig, aber möglich. In den weiteren Ausbildungsjahren wird das fehlende Wochenende später in einer anderen Gruppe besucht, wenn das betreffende Thema auf dem Plan steht.