04. – 06.05.2012, Seminarhaus Obertrubach
Leitung: Monika Zierl
Freitag 18.00 Uhr bis Sonntag 12.30 Uhr
Die Gestalttherapie ist als Therapieverfahren grundsätzlich offen für die Arbeit mit Körperprozessen. In der therapeutischen Arbeit wird der Körper mit der Haltung der Awareness wahrgenommen. In vielen gestalttherapeutischen Experimenten zur Erweiterung der Bewusstheit kommt es zur Aktivierung des Körpers und damit zu einer emotionalen Aktivierung oder Beruhigung.
In diesem Seminar soll die Fähigkeit zur Wahrnehmung von Körperprozessen und der Interaktion von mentalem, emotionalem und körperlichem Geschehen weiter vertieft werden. Die Fähigkeit den Körper explizit als Ressource in der therapeutischen Beziehung zu nutzen kann dabei ausgebaut werden. Es wird sowohl an der Erweiterung und Differenzierung der Eigenwahrnehmung gearbeitet, da die eigenen, auch körperlichen Resonanzen auf das Gegenüber in der th. Arbeit ein wichtiges Werkzeug sind als auch an der Differenzierung in der Beobachtung der körperlichen Prozesse im Anderen.
Lernen und eigener Prozess finden statt bei
§ eigenen Bewegungserfahrungen
§ Praktizieren einer „verkörperten“ Sprache
§ Arbeit mit dem Atem
§ Experimenten im Umgang mit Berührungsqualitäten
§ der Vermittlung von Theorie zur Körperpsychotherapie.
Empfohlene Literatur: Kepner J.: Körperprozesse. Ein gestalttherapeutischer Ansatz.
Teilnahmegebühr: 190,- €,
Unterkunft und Vollverpflegung:
Doppelzimmer pro Person und Tag: 51,45 €
Einzelzimmer pro Person und Tag: 54,60 €