Integration von Theorie, Praxis und Eigenerfahrung
Wir arbeiten nach einem bewährten und differenzierten Ausbildungskonzept, das sich
durch eine dichte Integration von Theorie, Praxis und Eigenerfahrung auszeichnet.
Der
Schwerpunkt der ersten acht Wochenenden liegt auf Selbsterfahrung, dem
Nachvollziehen zentraler Konzepte des Gestaltansatzes anhand der
eigenen Entwicklung
und der Entwicklung personaler Kompetenzen für Beratung, Therapie und Coaching.
Zum Ende des ersten Ausbildungsjahres verschiebt sich die Gewichtung auf thematisch
zentrierte
Seminare, die geprägt sind durch eine Integration von prägnanter,
anwendungsorientierter Theorievermittlung, Eigenerfahrung und Anwendung
des Gelernten in der praktischen Arbeit in Kleingruppen, in der
Großgruppe und später in der
supervidierten Arbeit mit Klientinnen und Klienten.
Der eingehenden Reflexion des praktischen Arbeitens kommt eine große Bedeutung
für den Lern- und Entwicklungsprozess zu. Sie umfasst detaillierte Besprechung der
Einzelarbeiten hinsichtlich fachlicher und methodischer Fragestellungen, Mikro-Lernen
anhand von Videoaufnahmen, gezielte Übungen und Beobachtungsaufgaben.
Ab Beginn der Themenseminare werden zu den Wochenendseminaren Skripte
ausgegeben. Dadurch erhalten die AusbildungsteilnehmerInnen eine systematischere
Darstellung der Thematik und es ist möglich, die Theoriereflexion am aktuell erlebten
Prozess
in der Gruppe anzugehen, statt allzu sehr auf Systematik der
Informations-vermittlung edacht sein zu müssen. Dieses Vorgehen ist
lebendiger und lernintensiver, so steht auch mehr Zeit für die
Gruppenarbeit zur Verfügung. Die Gruppenmitglieder
können sich darüber hinaus mit Hilfe der Skripten eingehend in der Vorund
Nacharbeit mit der Thematik beschäftigen. Auch für die ergänzende
Erarbeitung in den Kleingruppen bilden die Skripte eine wichtige Grundlage.
Die angegebenen Literaturhinweise ermöglichen eine weitere Vertiefung.
Die Vermittlung therapeutischer Kenntnisse und Fähigkeiten erfolgt so praxisnah
und effizient. Das Gelernte kann gut umgesetzt und situationsgemäß eingesetzt
werden. Dieser ganzheitliche Lernansatz ist ein Spezifikum unseres Konzeptes, das
wesentlich zum Erfolg unserer Ausbildungsgänge beiträgt. Ist es doch gerade in der
Arbeit mit Menschen von zentraler Bedeutung, dass Ausbildungsinhalte integriert
werden und die Ausbildung personaler Kompetenzen entsprechend berücksichtigt
wird.
Die breite Grundlegung unserer Ausbildung ermöglicht zusätzlich zu den spezifisch
therapeutischen Qualifikationen die Entwicklung zentraler personaler und fachlicher
Kompetenzen, die in einer Vielzahl von Bereichen als Schlüsselqualifikationen angesehen
werden.
Durch den hohen Anteil an Eigenerfahrung erhält auch die persönliche Entwicklung
wertvolle Impulse. Innere Konflikte und automatisierte dysfunktionale Erlebens- und
Verhaltensmuster, die die Lebensqualität beeinträchtigen, werden nach und nach
gelöst. Der Erlebens- und Handlungsspielraum erweitert sich und mehr Lebendigkeit, Lebensfreude und Klarheit stellen sich ein.
Erfahrenes und vielfältiges Ausbilderteam
Das Institut konnte im Laufe seiner Weiterbildungstätigkeit ein erfahrenes und
erprobtes Team heranbilden. Die AusbilderInnen verfügen über ausgezeichnete fachliche
und didaktische Kenntnisse und Fähigkeiten und weitreichende Praxiserfahrung.
Zu Beginn werden die Ausbildungsgruppen hauptsächlich von einem Ausbilder / einer
Ausbilderin geleitet, der die Ausbildungsgruppe über die gesamte Ausbildungszeit als
BezugsausbilderIn begleitet. Im weiteren Verlauf kommen zunehmend andere Ausbilder-
Innen hinzu, die sich mit ihrem spezifischen Wissen und Können, ihrem Stil und ihrer
Persönlichkeit einbringen. So können die TeilnehmerInnen eine Vielfalt von Stilen und
Vorgehensweisen kennlernen und reichere Anregungen für ihre fachliche und personale
Entwicklung erhalten. Durch die BezugsausbilderInnen bleibt dennoch gute Kontinuität
und Bezug gewahrt.