Anwendungsbereiche

Die Konzepte und Vorgehensweisen des Gestaltansatzes finden breite Anwendung im
klinischen Bereich und darüber hinaus.

 

Die Gestalttherapie hat sich zur Behandlung verschiedenster Krankheitsbilder bewährt. Sie ist angezeigt bei allen Formen von Neurosen, bei depressiven Prozessen, Angst- und Zwangsstörungen, narzisstischen Problematiken, psychosomatischen Erkrankungen sowie bei Abhängigkeit und Sucht. In modifizierter Form kann sie ange-wendet werden bei Persönlichkeitsstörungen, Psychosen und in der Traumatherapie.

 

 

Im Rahmen der präventiven Gesundheitsvorsorge werden gestalttherapeutische Vorgehensweisen mit Erfolg eingesetzt. In der psychotherapeutischen Wirksamkeitsforschung erzielt die Gestalttherapie beachtliche Ergebnisse. Gestalttherapie beschränkt sich jedoch nicht auf die Behandlung von Störungen und Krankheitsbildern. Im Rahmen von Beratung, Coaching und Erwachsenenbildung werden ihre Konzepte und Vorgehensweisen mit Erfolg eingesetzt bei Fragen der Lebensgestaltung und Verbesserung der subjektiven Lebensqualität, der Identitätsfindung, der persönlichen Entwicklung und der Ausbildung personaler, sozialer und kommunikativer Kompetenzen, zur Konfliktlösung, bei Beziehungsfragen und für die Stärkung von Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl.

 

 

Die Konzepte des Gestaltansatzes haben sich darüber hinaus gut bewährt als Methode der Supervision und Organisationsentwicklung für Mitarbeiter und Institutionen in pädagogischen und psychosozialen Bereichen. Varianten der Gestalttherapie sind auch Gestaltpädagogik und Gestaltseelsorge.